Unsere Chronik

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Jeder geschichtliche Rückblick wird im Laufe der Jahre zwangsläufig länger. Um dies im Rahmen zu halten, haben wir die Geschichte des Düsseldorfer Eifelvereins in Form einer Chronik aufbereitet.

Die Chronik will Meilensteine der langen Vereinsgeschichte unter besonderer Berücksichtigung unserer neueren Geschichte aufzeigen. Sie wurde mit großer Sorgfalt zusammengestellt, dennoch sind Irrtümer nicht völlig auszuschließen. Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben.

Der Verein besaß vor dem 2. Weltkrieg eine eigene Wanderkarten-Leihausgabe in beträchtlicher Größe. Ein großer Teil der alten Unterlagen ist in einer Bombennacht im Stadtteil Oberkassel den Flammen zum Opfer gefallen, ebenso alle Unterlagen der Jahre bis 1944.

Unsere Ortsgruppe Düsseldorf wurde im Jahre 1908 gegründet. Die Chronik beginnt zum besseren Verständnis der Hintergründe ihrer Entstehung jedoch schon vorher.

 

 

1860

Die Industriellenfamilie Poensgen beginnt mit der Verlegung ihrer Betriebe aus Gemünd in der Eifel nach Düsseldorf-Oberbilk. Über 200 Mitarbeiter ziehen aus der Eifel mit an den Rhein. Hinzu kommen deren Familienangehörige, so dass schätzungsweise weit über 600 "Eifeler" in Düsseldorf eine neue Heimat finden. Siehe dazu den Aufsatz von Dr. Manfred Bierganz (+) "Die Verbindung der Ortsgruppe Düsseldorf des Eifelvereins zur Unternehmerfamilie Poensgen".

 

1888

Der Hauptverein des Eifelvereins wird in Bad Bertrich gegründet. Die Gründe sind in erster Linie wirtschaftlicher Natur. Der Hauptverein erreicht mit seinen Ideen auch schon vor der Gründung der Ortsgruppe die Freunde der Eifel in Düsseldorf. Heimatliebe, familiäre Bindungen und Solidarität mit der alten Heimat bewegen die späteren Gründer in Düsseldorf schon 1904, für den Hauptverein tätig zu werden.

 

1908

24 Bürger gründen die Ortsgruppe Düsseldorf des Eifelvereins. Ein vaterstädtischer Verein.

Den Vorsitz des neuen Vereins übernimmt einer der Gründer, Dr. Franz Cramer (1860-1923). Dr. Cramer war vor seinem Umzug nach Düsseldorf Direktor des Eschweiler Gymnasiums, hatte schon 1903 den Eifelverein Eschweiler mit aus der Taufe gehoben und auch als dessen erster Vorsitzender fungiert. Der angesehene Pädagoge Dr. Cramer erwarb sich zudem Verdienste als Altphilologe, Historiker, Publizist, Buchautor, Heimat- und Lokalhistoriker.

Als Wandergebiet der Ortsgruppe gilt die Eifel, doch das Düsseldorfer Heimatgebiet wird in unsere Wanderungen einbezogen.

Viele unserer Mitglieder sind noch eng mit der Eifelheimat verbunden und pflegen enge Kontakte (oder haben sich ihr verschrieben). Der Vater des späteren Vorsitzenden, Landesrat Adams (1911 - 1923), war noch Bürgermeister in Mayen (1860 - 1875) gewesen.

Eines der ersten Mitglieder in der Ortsgruppe Düsseldorf des Eifelvereins ist der Kunstmaler Fritz von Wille. Seine Bilder zeigen die schroffe Schönheit, Kargheit und Vielseitigkeit der Eifellandschaft.

Einzelne Mitglieder sind schon vor der Gründung des Düsseldorfer Eifelvereins für den Hauptverein tätig. So wirbt der Kaufmann F. W. Kümmel für die "Schülerherbergen" und bringt bereits 1906 beträchtliche finanzielle Mittel im Werbeausschuss zusammen.

Das Eifelvereinsblatt aus Dezember 1908 berichtet auf Seite 196 dieses:

"O.-G. Düsseldorf, 1. Dezember. Unsere junge Gruppe wächst fröhlich heran. Sie hat heute nach der fünften Woche ihres Bestehens über 300 Mitglieder, und diese Zahl wächst noch täglich. Die erste Wanderung nach Eggerscheidt, 22. November, war freilich vom Wetter sehr wenig begünstigt, und es gehörte schon ein gewisser Wagemut dazu, durch den unaufhörlich strömenden Regen den Schirm siegreich zum Ziele zu tragen; aber gemacht wurde sie doch und hat uns sogar noch neue Mitglieder gewonnen...“

Hier ein Blick ins Original des Eifelvereinsblatts aus Dezember 1908

 

1910

Am 18. März findet im Hotel Lennarz die erste Jahreshauptversammlung statt. Sie wird vom ersten Vereinsvorsitzenden, Gymnasialdirektor Dr. Cramer, geleitet. Man beschließt u. a., 100 Mark für die "Schülerherbergen" zur Verfügung zu stellen und mit 25 Mark Beitrag dem Düsseldorfer Verkehrsverein beizutreten.

Der erste Lichtbildervortrag wird abgehalten unter Mitwirkung des Geschichtsvereins und des Verkehrsvereins. Ort des Geschehens: die Düsseldorfer Tonhalle. Vorsitzender Dr. Cramer bebildert nicht nur die ansprechende Eifellandschaft, sondern stellt in einer geschichtlichen und wirtschaftlichen Anschauung die Notlage breiter Kreise der Bevölkerung in der Eifel dar.

 

1911

Die Ortsgruppe Düsseldorf des Eifelvereins stellt die Weichen, nicht ausschließlich Wanderverein zu sein, gibt sich eine Satzung und Wanderordnung. Es erscheint der erste gedruckte Wanderplan für Düsseldorf.

 

1912

Mit unseren Wanderplänen und den Wanderungen, die in die Eifel führen, werben wir für die Eifel. Im Herbst erscheint zudem eine neue Werbeschrift, die von Düsseldorf an die anderen Ortsgruppen und einflussreiche Eifelfreunde versandt wird. Werbung für die Eifel zieht sich übrigens wie ein roter Faden durch die gesamte weitere Vereinsgeschichte.

Die Ortsgruppe Düsseldorf erwirbt das Quellgebiet der römischen Wasserleitung nach Köln, das "Grüne Pütz" bei Nettersheim/Eifel. Damit werden erste Zeichen denkmalschützenden Handelns an alten Kultstätten in der Eifel gesetzt.

 

1913

Düsseldorf hat 850 Eifelvereinsmitglieder. Der Schatzmeister, Polizeikommissar Ulrich, setzt sich für das Sportwandern ein.

Aus dem Jahr 1913 besitzen wir einen kompletten Wanderplan, für uns ein echtes Kleinod angesichts der ansonsten dürftigen Quellenlage. Wir haben daraus 11 Seiten ausgewählt, die wir hier vorstellen. 5 Seiten sind allgemeiner Natur, die weiteren 6 Seiten stellen das Wanderprogramm unseres Vereins im Juli und August 1913 dar. Im einzelnen (zum Anklicken): Deckblatt, Vorstand in 1913, Wanderordnung Seite 1, Wanderordnung Seite 2, Praktische Winke, Wanderungen Juli 1913 Seite 1, Wanderungen Juli 1913 Seite 2, Wanderungen Juli 1913 Seite 3, Wanderungen August 1913 Seite 1, Wanderungen August 1913 Seite 2 und Wanderungen August 1913 Seite 3.

 

1914

Der Erste Weltkrieg bricht aus. Der Werbeausschuss des Hauptvereins sowie das Nachrichtenamt für die Presse sind dem Düsseldorfer Eifelverein angegliedert. Der Verein wächst auf 970 Mitglieder. Am 27.12.1914 findet die 313. Wanderung statt.

 

1915

Die Ausstellung "Deutschland als Verkehrs- und Reiseland" wird unter Beteiligung Düsseldorfs, des Hauptvereins und der gesamten Eifelvereins-Ortsgruppen durchgeführt. Der Erste Weltkrieg hinterlässt seine Spuren. In diesen Jahren spendet die Ortsgruppe Düsseldorf beträchtliche Mittel für "Liebespakete", die ins Feld gehen.

 

1918

Nach Beendigung des Ersten Weltkriegs werden maschinen-geschriebene Viertel- und Halbjahres-Wanderpläne herausgegeben.

 

1922

Die Düsseldorfer Ortsgruppe steht unter dem Vorsitz von Landesrat Adams und hat 820 Mitglieder.

 

1926

In Düsseldorf findet vom 8. Mai bis 15. Oktober 1926 die GeSoLei statt (Ausstellung für Gesundheit, soziale Fürsorge und Leibesübungen). Sie ist mit 7,5 Millionen Besuchern auf 400.000 m² Fläche die größte Messe der Weimarer Republik. Unter seinem Vorsitzenden Friedrich-Wilhelm Kümmel beteiligt sich der Düsseldorfer Eifelverein intensiv an der Ausstellung und wirbt für die gesamte Eifelregion.

 

1927

Der Düsseldorfer Eifelverein hat eine Jugendgruppe, die jedoch 1933 wieder aufgelöst wird. Von den damaligen "Jugendlichen" gibt es heute noch Mitglieder in unserer Ortsgruppe.

Der Hauptverein des Eifelvereins zählt 18.000 Mitglieder in 142 Ortsgruppen. Die Ortsgruppe Düsseldorf hat etwa 800 Mitglieder. Ihr Vereinslokal ist das Hotel-Restaurant Zweibrücker Hof, Königsallee 92. Dort trifft man sich jeden Donnerstag um 20:30 Uhr zu zwanglosem Beisammensein. Später wechselt das Vereinslokal zum Hotel-Restaurant Lennartz, Ecke Königsallee und Benrather Straße. Der Jahresbeitrag ist auf 5,00 Mark festgesetzt.

Die Ortsgruppe Düsseldorf steht unter dem Vorsitz von Friedrich-Wilhelm Kümmel. Ehrenvorsitzender ist der frühere Vereinsvorstand Generaldirektor Landesrat Adams. Als Ehrenmitglieder werden der Kunstmaler Prof. Fritz von Wille und Rechnungsrat Ernst Sieburg geführt.

 

1928

Am 29. September 1928 wird im Rahmen eines Stiftungsfestes das 20jährige Bestehen des Vereins gefeiert.

 

1933

Der Düsseldorfer Eifelverein erwirbt einen römischen Werkplatz bei Nettersheim, genannt "Steinrötsch".

Als Vereinslokal ist die Gaststätte Tucher, Ecke Karl-Theodor- und Breitestraße überliefert.

 

1938

Der Thüringer Wanderfreund Hermann Nebe, Burgwart auf der Wartburg, wird Ehrenmitglied in Düsseldorf.

Am 22. Oktober 1938 wird in den Sälen der Gesellschaft "Zur Ludwigsburg", Steinstraße 38-40, das 30jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Hier ein Auszug aus dem Text der Einladung:

"30 Jahre hat der Eifelverein e.V. Düsseldorf den hohen Zielen des Vereins in treuer volksverbundener Art gedient. Die Pflege der Kultur und Eigenart des westlichen Grenzlandes, echt deutsches Wanderleben und die Liebe zu unserer rheinischen Heimat sind immer unsere Leitmotive gewesen. Tausenden Großstadtfreunden konnten wir die Sehnsucht nach unseren herrlichen Bergen, Tälern, Maaren und nach Ruhe und Erholung erfüllen. In stiller, ideeller Arbeit haben wir ihnen das Herz weit und die Augen klar gehalten..."

Übrigens wurden die Herren in der Einladung um Erscheinen in dunklem Anzug gebeten.

 

1939

Die Mitgliederzahl liegt bei 450. Es herrscht rege Wandertätigkeit. Der Zweite Weltkrieg bricht aus.

 

1940

Der Eifelverein Düsseldorf steht unter dem Vorsitz von Emil Hackenberg, der auch als Schatzmeister fungiert. Vereinslokal ist der Wittelsbacher Hof. Es wird ein Ersatz- Wanderplan herausgegeben. Gesellige Veranstaltungen fallen während der Kriegsjahre aus.

 

1942

Eine kleine Gruppe von Mitgliedern hält das Vereinsleben aufrecht.

 

1947

Mit dem Wiederaufbau kommt auch das Vereinsgeschehen wieder in Bewegung.

 

1948

Zum 40. Gründungsfest unserer Ortsgruppe reisen zahlreiche Eifeler aus dem Grenzkreis Schleiden an. Unser Vorsitzender Dipl.-Handelslehrer Hanss Huppertz begrüßt die Gemünder. In seiner Ansprache schlägt er einen Bogen zu den Vorfahren, die im Jahre 1863 samt der 200köpfigen Belegschaft des Poensgen-Rohrwalzwerkes nach Düsseldorf-Oberbilk übersiedelten und so den Grundstein für den Eifelverein Düsseldorf legten.

 

1950

Es entsteht wieder eine Jugendgruppe unter Leitung von Herrn Kowal und ab 1960 unter Leitung von Herrn Klemens Rausch. Die Jugendgruppe hört 1977 auf zu existieren.

 

1975

Dem Vorsitzenden der Ortsgruppe Düsseldorf, Dr. Heribert Kley, gelingt es nach zähen Verhandlungen, die historischen Grundstücke "Der Grüne Pütz" (Beginn der römischen Wasserleitung nach Köln) und "Steinrötsch" (römischer Werkplatz) auf die Gemeinde Nettersheim zu übertragen. Diese Grundstücke waren Jahrzehnte vorher auf Betreiben seines Vaters und damaligem Vorsitzenden des Eifelvereins Nettersheim der Ortsgruppe Düsseldorf verkauft worden. So wurde sichergestellt, dass die Bauwerksreste und Bodendenkmäler auf diesen Grundstücken nicht durch landwirtschaftliche Nutzung verloren gingen.

 

1978

Die 70-Jahr-Feier findet im "Goldenen Ring" am Burgplatz statt. Für 50- bzw. 40jährige Mitgliedschaft werden Frau Friedel Schneider und Dr. Heribert Kley geehrt.

Die Ortsgruppe hat 140 Mitglieder.

 

1984

Der Düsseldorfer Eifelverein erkundet Großbritannien als Wandergebiet. In diesem und in den folgenden Jahren werden insgesamt sechs Wanderfreizeiten im nordenglischen Lake District und in Nordwales durchgeführt. Hier ein Blick in die Teilnehmerliste der Auftaktwanderung im September 1984.

 

1987

Der Vorsitzende Herr Klemens Rausch tritt zurück. Der Schatzmeister Herr Christian Daut führt als Stellvertreter den Vorsitz bis 1988.

 

1988

Am 17. März wird Herr Dietrich Sänger zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Das Jugenddorf und Jugendheim St. Raphael in Düsseldorf-Oberbilk tritt mit 20 Jugendlichen dem Düsseldorfer Eifelverein bei. Wir haben wieder eine Jugendgruppe.

Mit der Deutschen Bundesbahn wird ein vereinfachtes Prozedere bei Gruppenfahrscheinen vereinbart..

Kultur- und Naturschutz-Fachwarte werden gewählt und ernannt.

Die Jugendgruppe wandert in den Pyrenäen (Foto). Hier ein Bericht aus der Rheinischen Post vom 6.9.1988.

Eine Ausstellung über den Eifelverein aus Anlass seines 80jährigen Bestehens in der Sparkasse Düsseldorf-Oberbilk wird eröffnet.

Das Jubiläum zum 80-jährigen Bestehen wird mit einer Bootsfahrt auf dem Rhein gefeiert.

 

1989

Am 25. Juli wird der Naturfachwart der Ortsgruppe Düsseldorf, Herr Dr. Peter Mathé, im linksrheinischen Kreis Neuss in den Landschaftsbeirat gewählt.

Am 21. November wird der Vorsitzende Dietrich Sänger in den Unteren Landschaftsbeirat der Landeshauptstadt Düsseldorf gewählt.

Der Verein überreicht einen Scheck über 400 DM an die Oberbilker Kirchengemeinde St. Josef für das Eifelmonument des Bildhauers Bert Gerresheim.

Die Jugendgruppe erhält eine Gitarre.

 

1990

Einweihung des "Eifeldenkmals" von Bert Gerresheim im Stadtteil Oberbilk. Das Kunstwerk zeigt die Ankunft der Eifeler in Düsseldorf auf einer Reliefplatte. Auf Anregung des Vorsitzenden Dietrich Sänger werden das Eifelemblem und mehrere Wappen von Eifelorten in die Reliefplatten eingefügt.
Das Ereignis findet ein starkes Echo in der Presse. Hier ein Bericht aus der Rheinischen Post vom 3.5.1990

Es werden 500 Exemplare der Liederhefte gedruckt.

 

1991

Erste Kontakte mit Wanderfreunden aus Tabarz/Thüringerwald nach der deutschen Wiedervereinigung werden geknüpft.

Die Jugendgruppe erhält einen Wanderwimpel.

Der Verein führt einen kleinen "Eifeltag" in Düsseldorf-Oberbilk durch.
Die Rheinische Post berichtet am 21.12.1991.

Vorsitzender Dietrich Sänger wird erster stellvertretender Vorsitzender der Bezirksgruppe Niederrhein.

Kulturfachwart Dipl.-Ing. Karl Schmitt wird Bezirkswander- und Bezirkskulturfachwart.

 

1992

Der Düsseldorfer Eifelverein engagiert sich in Tabarz und steht Pate bei Neugründung des dortigen Thüringerwald-Vereins. Der Vorsitzende Dietrich Sänger führt Gespräche mit dem Präsidenten des Deutschen Wander- und Gebirgsvereins, Staatssekretär a.D. Konrad Schubach, über die Neugründung des Tabarzer Thüringerwald-Vereins. Über die Gründung erscheint am 11.10.1992 ein Artikel in der Thüringer Landeszeitung.

Bezirkstagung im Kolpinghaus in der Altstadt.

 

1993

85-Jahr-Feier. Gemeinsame Busfahrt nach Bad Münstereifel. 130 Besucher feiern in St. Josef in Oberbilk. Es werden 12 grüne Ehrennadeln verliehen. Der Vorsitzende erhält die silberne Ehrennadel von stellvertretenden Vorsitzenden des Hauptvereins, Dr. Hans Klein, überreicht. Die Rheinische Post berichtete über das Geschehen am 19.10.1993.

Eine Delegation überbringt einen wertvollen Wanderwimpel mit Vereinsemblem zur 100-Jahr-Feier des Thüringerwald-Vereins nach Tabarz. Die Presse würdigte das Ereignis durch ausführliche Berichterstattung. Die Thüringer Landeszeitung brachte am 6.12.1993 diesen Artikel.
Hier das Grußwort unseres Vorsitzenden in der
"Festschrift zum 100. Gründungstag des Thüringerwald-Vereins Tabarz".

 

1994

Gemeinsam mit mehr als 20.000 Bürgern der Landeshauptstadt steht der Eifelverein Mahnwache, um gegen das Abholzen von 14 Platanen an der Rheinterrasse zu protestieren.

Finanzielle Zuwendung für organisatorischen Aufwand im Rahmen des Naturschutzbundes für die Thüringer Wanderfreunde.

 

1995

Der Verein ist seit Juni kooperatives Mitglied des "Förderverein Wald am Rhein e.V.".

Eine Geschichts- und Landschaftsrundreise zur Burg Nideggen und nach Maria Wald wird durchgeführt.

Der Tabarzer Thüringerwald-Verein mit Bürgermeister Klaus Malsch (Mitglied des Thüringerwald-Vereins) besucht seine Düsseldorfer Freunde. Am 4.9.1995 erschien dieser Artikel in der Rheinischen Post.

Ausstellung bei der Gesundheitskasse (AOK) Regionaldirektion Düsseldorf zum Thema "Wandern". Die NRZ berichtete am 18.9.1995.

Mit Wimpel und Gastgeschenk nimmt eine Delegation des Vereins an der 100-Jahr-Feier in Kall/Eifel teil.

Die Jugendgruppe erhält ein Wildwasser-Kajak.

 

1996

14 Wanderfreunde und Wanderführer nehmen an einer Spezialausbildung beim Roten Kreuz teil.

Zum 5. Volkswandertag in Tabarz reist der Verein an mit einem neuen "Reise-Wander-Wimpel".

Die Ortsgruppe Düsseldorf des Eifelvereins ehrt ihr Mitglied Udo van Meeteren aus Anlass seines 70. Geburtstags für über 30 Jahre Zugehörigkeit zum Verein mit der „Silbernen Ehrenplakette“ des Düsseldorfer Eifelvereins und dankt ihm für großzügige finanzielle Zuwendungen.

Die Jahresabschlussfeier steht im Zeichen der "Vision Eifelverein".

 

1997

Es wird mit Plakaten und im Wanderplan des Vereins für die Aktion des Hauptvereins "Vision Eifelverein" geworben. Auflage ca. 1.000 Wanderpläne.

Anlässlich des 200. Geburtstags von Heinrich Heine liest der Vorsitzende bei der Hauptversammlung aus der "Harzreise" über die Ersteigung des Brocken.

Beschluss zur Satzungsneufassung und zum neuen Vereinsnamen "EIFELVEREIN DÜSSELDORF e.V.".

Wanderbaas Hans Guse und Beisitzerin Thea Guse nehmen an der ersten Pflanzaktion des Fördervereins Wald am Rhein teil.

Verdienstvolle Wanderfreunde erhalten das GRÜNE DREIECKTUCH des EIFELVEREIN DÜSSELDORF.

Eine Abordnung des Vereins reist nach Tabarz in Thüringen zur Verleihung der Eichendorff-Plakette an den dortigen Wanderverein. Vorsitzender Dietrich Sänger erhält die Ehrenmitgliedschaft der Tabarzer als Dank für die vom Eifelverein Düsseldorf geleistete Unterstützung und zum Zeichen guter Wanderfreundschaft zwischen den beiden Vereinen.
Siehe dazu Auszug aus "Die Eifel" März/April 1998, Seiten 118 und 119,
und Monatsmagazin der Kurgesellschaft Tabarz Januar 1998 "Was ist los am Inselsberg".

 

1998

Wanderfreunde des Thüringerwald-Vereins aus Tabarz besuchen uns zu Karneval und feiern mit uns.

 

Die Jahreshauptversammlung stimmt dem neuen Vereinsnamen EIFELVEREIN DÜSSELDORF e.V. und der Satzungsänderung zu. Über die Jahreshauptversammlung berichtet die Zeitschrift
"Die Eifel" in der Ausgabe September/Oktober 1998.

 

Wir feiern unser 90jähriges Bestehen: Zur Festveranstaltung im Großen Saal des Rather Vereinshauses, an der zahlreiche Mitglieder und Freunde teilnehmen, wird eine Ausstellung über Geschichte und Wirken des Vereins präsentiert.

Der Düsseldorfer Rheinbote berichtete...

 

Busfahrt der Wanderführer nach Prüm. Auf einer Fläche von 164 Hektar ist hier ein Naturschutzgebiet in Zusammenarbeit zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und der van-Meeteren-Stiftung errichtet worden. Die Teilnehmer sind Gäste unseres Mitglieds und Förderers Udo van Meeteren, der darstellt, was man im Naturschutz gezielt leisten kann.

 

Zum Jahresausklang Adventsfeier mit der Jugendgruppe im St.-Raphael-Haus.

 

1999

Im Goethejahr findet anlässlich des 250. Geburtstages Goethes und seines Aufenthalts in Düsseldorf eine Führung durch das Düsseldorfer Goethemuseum statt.

Wanderbaas Hans Guse führt uns auf „Goethes Spuren in Thüringen“ zum 8. Volkswandertag mit unseren Tabarzer Wanderfreunden. Auch die europäische Kulturstadt Weimar wird besucht.

Wir erleben eine Wanderfreizeit „Wandern und Baden an der Costa Brava“ in Spanien.

Die Busfahrt der Wanderführer geht in diesem Jahr in den deutsch-belgischen Naturpark bei Winterspelt/Schneifel.

Werksbesuch bei der Firma Henkel in Reisholz.

Wir gestalten eine Werbewand bei C&A.

Auf der Adventsfeier spielen Studenten der Robert-Schumann-Musikschule Flötenkonzert-Stücke von W. A. Mozart, Georges Bizet und anderen.

Der Jahresbericht des Vorsitzenden wurde abgedruckt in
"Die Eifel" Ausgabe November/Dezember 2000.

 

2000

Die „Heimat“ unserer Jugendgruppe, das St.-Raphael-Haus in Düsseldorf-Oberbilk, wird 150 Jahre alt. Der Eifelverein überreicht einen Scheck für die „Naturspielanlage“.

Der Bezirkswandertag des Bezirks Niederrhein findet in Düsseldorf-Benrath statt. Schloss Benrath und das Naturkundliche Heimatmuseum werden besichtigt. Erwandert werden der Schlosspark, das Rheinufer und die Urdenbacher Kämpe. In St. Cäcilia feiern wir eine Heilige Messe. In der Gaststätte „Im Dorf“ wird nach dem Mittagessen den rund 50 Teilnehmern ein Nachmittagsprogramm geboten. Mit flotter Musik, guter Laune und Wanderliedern klingt der Tag aus.

Siehe den Bericht Rheinische Post/Benrather Tageblatt vom 21.9.2000.

Der 100. Deutsche Wandertag in Schmalkalden wird von 17 Mitgliedern aus Düsseldorf besucht. Höhepunkte sind der Aufmarsch der Wanderer im engen Schmalkalden, das Treffen mit vielen Gleichgesinnten und die Wanderungen rund um den Inselsberg.

 

2001

Wir bewerben uns beim Hauptverein für die Ausrichtung des Eifeltages 2003 in Düsseldorf und erhalten den Zuschlag.

Die SGV-Abteilung Düsseldorf wird 90 Jahre alt. Vorsitzender und Vorstand unserer Ortsgruppe nehmen an den Feierlichkeiten teil.

 

2002

 

Im EUROGA-Jahr 2002 beteiligt sich der Verein aktiv mit einem entsprechenden Angebot von Wanderungen und Veranstaltungen.

 

Busfahrt nach Rhöndorf und Unkel. Stadtführung in Unkel, in Rhöndorf Führung durch das Konrad-Adenauer-Haus.

 

Eine Delegation der Ortsgruppe Düsseldorf reist nach Tabarz/Thüringen, um die 10jährige Freundschaft zwischen den beiden Vereinen zu begehen. Wir feiern mit einem Festakt und einem Heimatabend unter Wanderfreunden. Eine Ulme wird gepflanzt. Dem Düsseldorfer Vorsitzenden, Dietrich Sänger, wird die Goldene Ehrennadel des Thüringerwald-Vereins überreicht. Bustour zum Kyffhäuser und viel Geselligkeit. Die Thüringer Allgemeine bringt am 18.11.2002 einen ausführlichen Bericht.

 

Unser Mitglied und Förderer Udo van Meeteren und seine Frau Irmgard werden für 40jährige Mitgliedschaft im Eifelverein geehrt und erhalten die Treuenadel. Der Vorsitzende Dietrich Sänger überreicht einen Blumenstrauß und eine Torte mit dem Emblem des Eifelvereins.
Die Rheinische Post berichtete am 18.12.2002.

Zur Adventsfeier ein „volles Haus“. Die Kapelle „Görgens & Co.“ gestaltet den Abend mit Wander-, Advents- und Weihnachtsliedern.

 

2003

 

Der Eifelverein Düsseldorf beteiligt sich aktiv und finanziell an den Pflanzaktionen des "Förderverein Wald am Rhein e.V.". Am 4.4.2003 findet im Rahmen dieses Großprojekts eine Auftaktpflanzung am Rheinufer in Düsseldorf-Hamm statt. Der "Förderverein Wald am Rhein" hat sich die Förderung und Wiederherstellung des Auenwaldes am Rhein im Großraum Düsseldorf zum Ziel gesetzt. Hinterlegt sind hier Bericht Rheinbote vom 2.4.2003, weiter Bericht Rheinische Post vom 8.4.2003 und ein Aufsatz des Vorsitzenden des Fördervereins, Prof. Dr. Klaus Eick, der in der Zeitschrift "DIE EIFEL" Ausgabe Juli/August 2003 abgedruckt wurde.

 

Im übrigen steht das Jahr 2003 ganz im Zeichen des Eifeltages, den wir am 20. September in Düsseldorf durchführen dürfen. Anlass für die Ausrichtung dieser traditionellen Herbstveranstaltung bei uns in der Landeshauptstadt ist das 95jährige Bestehen unserer Ortsgruppe. Weit über 300 Mitglieder des Eifelvereins und viele unserer Freunde finden den Weg zu uns nach Düsseldorf, so z.B. aus Aachen, Bad Bertrich, Bad Münstereifel, Bad Neuenahr, Bonn, Brühl, Düren, Gemünd, Grevenbroich, Hellenthal, Höfen, Jülich, Kalterherberg, Kreuzau, Mayen, Mönchengladbach, Monschau, Neuss, Ratingen, Simmerath, Sinzig, Stolberg, Troisdorf und Viersen. Der Thüringerwald-Verein aus Tabarz ist ebenso vertreten wie aus Düsseldorf der Altstädter Bürgerverein, der Förderverein Wald am Rhein und der Sauerländische Gebirgsverein. Die Gäste konnten am Vormittag bei strahlendem Sommerwetter aus einem umfangreichen Angebot an Wanderungen und Führungen auswählen. Hier unser Wimpelträger Hans Guse. Am Nachmittag wurde dann im Robert-Schumann-Saal ein Festprogramm geboten. Fotos: Dr. Hans Klein, Hauptvorsitzender des Eifelvereins, eröffnet die Veranstaltung, dann Begrüßung der Gäste durch Dietrich Sänger, Vorsitzender des Eifelvereins Düsseldorf. Die Düsseldorfer Presse berichtete: Rheinische Post 22.09.2003, Neue Rhein Zeitung 22.09.2003. Das historische Programm des Eifeltages ist hier hinterlegt.

 

Auch im Jahr 2003 gibt es zahlreiche Ehrungen, für langjährige Mitgliedschaft und Treue zum Verein, für besondere Verdienste und schließlich für besonders eifrige Wanderer. So wurde für 40jährige Mitgliedschaft im Eifelverein Udo Lehmann geehrt, hier auf dem Foto zusammen mit Maria Bach, die ihr 25jähriges Vereinsjubiläum beging. In Bildmitte Vorsitzender Dietrich Sänger. Es wird eine Reihe von Verdienstnadeln ausgegeben, darunter zwei goldene, die anlässlich des Eifeltages an den Vorsitzenden Dietrich Sänger und an Mitglied und Förderer unseres Vereins, Udo van Meeteren, verliehen wurden. Nicht zuletzt werden unsere besonders aktiven Wanderer dekoriert, allen voran Willi Adolphs, der zum dritten Mal hintereinander Jahresmeistwanderer wurde, hier auf dem Foto mit Gisela Bücker (links im Bild) und Maria Bach, die auf dem zweiten und dritten Platz "einliefen". Wanderfreund Willi Adolphs, immer zur Stelle und gern bereit, Wanderungen zu führen, die auszufallen drohen, kann den Wanderpokal jetzt sein eigen nennen.

2004

 

Am 26. März 2004 besucht eine starke Gruppe Düsseldorfer Wanderfreunde mit ihrem Vorsitzenden Dietrich Sänger die Bezirkstagung in Viersen.

Am 1. April 2004 treffen sich auf den Rheinwiesen vor Düsseldorf-Hamm bei einer Pflanzaktion über 20 Wanderfreunde mit den Schülern der Hulda-Pankok-Gesamtschule und Mitgliedern des "Fördervereins Wald am Rhein" zur Pflanzung von über 400 Weidenarten, die durch den trockenen Vorsommer nicht angegangen waren.

Auf Einladung zur Eröffnung des Rhododenrengartens am Datenberg in Tabarz am Sonntag, dem 8. Mai 2004 nimmt der Vorsitzende für den Verein teil. Diverse Rhododendron-Büsche und die von uns gepflanzte Ulme werden von den Tabarzer Wanderfreunden sorgfältig gepflegt und bewacht. Die Ulme hatten wir zur Feier des zehnjährigen Jubiläums unserer Partnerschaft mit dem Thüringerwald-Verein Tabarz gestiftet. Daran erinnert eine Tafel.

Ebenfalls am 8. Mai 2004 findet in Traben-Trarbach die Frühjahrstagung des Hauptvereins statt, an der unsere Schatzmeisterin, Frau Christa Jakob, und unsere Sozialwartin, Frau Henny Lehnert, teilnehmen.

Am 13. Juni 2004 nimmt der Eifelverein wieder auf dem Volkswandertag in Tabarz mit zahlreichen Wanderfreunden teil.

Am Sonntag, dem 8. August 2004, besuchen viele interessierte Wanderfreunde unseres Vereins den Bezirkswandertag in Neuss auf einem Kinderbauernhof im Natur- und Landschaftszentrum Neuss-Selikum.

 

Der Eifeltag in Trier am 09.10.2004 wird von unserer Schatzmeisterin, Frau Jakob, und unserer Medienwartin, Frau Ingeborg Hartig, besucht.

 

In einem Schreiben der Landeshauptstadt Düsseldorf wird dem Vorsitzenden, Herrn Dietrich Sänger, mitgeteilt, dass er in der Sitzung am 14. Oktober 2004 zum stellvertretenden Mitglied des Beirats bei der unteren Landschaftsbehörde (ULB) für den Eifelverein gewählt worden sei. Die Wahl sei auf Vorschlag der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW (LNU) erfolgt. Am 8. November 2004 nimmt der Vorsitzende Dietrich Sänger an der ersten Sitzung des Beirates bei der ULB teil.

2005

 

Im Jahr 2005 bieten wir unseren Mitgliedern 109 Veranstaltungen an. Wie immer, liegt das Hauptaugenmerk auf den Naturwanderungen, wobei auch hier in vielen Fällen ein kultureller oder geschichtlicher Aspekt von unseren Wanderführerinnen und Wanderführern mit eingebettet wird. Darüber hinaus werden spezielle Kulturwanderungen angeboten.

Am 5. Januar 2005 stirbt im Alter von 93 Jahren unser Mitglied Friedel Schneider. Sie hat dem Düsseldorfer Eifelverein 76 Jahre lang die Treue gehalten.

Am 26. Januar 2005 eröffnet das Amtsgericht Mettmann das Testament von Frau Schneider. Sie hat den Eifelverein Düsseldorf in ihrem letzten Willen großzügig bedacht.

Am 2. März 2005 findet im Vereinslokal Mittel.punkt die Jahreshauptversammlung statt. Für 25jährige Mitgliedschaft im Eifelverein Düsseldorf werden Mia Molitor, Dietrich Sänger und Hermann Wehner geehrt, in Abwesenheit auch Renate und Manfred Reinhardt.

Die Bezirkstagung der Bezirksgruppe Niederrhein wird am 15. April 2005 von uns in Düsseldorf ausgerichtet. Die Beteiligung ist groß. Vorbereitung und Ausführung finden den Beifall des Bezirksvorsitzenden Karlheinz Steinbeck.

Die Frühjahrstagung des Hauptvereins in Mayen am 7. Mai 2005 wird von einer Delegation unseres Vorstands besucht.

Am 25. Mai 2005 brechen 24 Wanderer zu einer Flugreise nach Norditalien auf, die ihnen in 10 Tagen das Piemont erschließt.

Am 6. Juni 2005 findet unser erster Stammtisch im neuen Vereinslokal "Zum Jägerhof" in Düsseldorf-Gerresheim statt.

Mit einem ausgezeichneten Kultur- und Wanderprogramm wird am 11. Juni 2005 eine Busfahrt zum Laacher See durchgeführt, ausgerichtet von den Wanderfreunden Anne und Manfred Philipp.

Der Einladung der Ratinger Ortsgruppe zum Bezirkswandertag am 11. September 2005 folgen unter Führung von Wanderbaas Gisela Bücker eine große Anzahl Düsseldorfer Wanderfreunde.

Am 8. November 2005 findet auf dem Gelände der Biologischen Station Düsseldorf-Urdenbach eine Pflanzaktion mit dem "Förderverein Wald am Rhein" und der Hulda-Pankok-Gesamtschule statt. Der Eifelverein Düsseldorf sponsort fünf junge Stieleichen und ist bei der Pflanzung mit dem Vorsitzenden, der Schatzmeisterin und etlichen Wanderfreunden aktiv dabei.

Unsere Adventsfeier am 12. Dezember 2005 steht ganz im Zeichen des Gedenkens an unsere Anfang des Jahres verstorbene Wanderfreundin Friedel Schneider.

Der Vorsitzende Dietrich Sänger nimmt im Jahr 2005 an vier Sitzungen des Beirats der Unteren Landschaftsbehörde der Landeshauptstadt Düsseldorf teil. Ferner besucht er als kooperatives Mitglied regelmäßig die Sitzungen des "Förderverein Wald am Rhein".

Am 31.12.2005 hat der Eifelverein Düsseldorf 158 Vollmitglieder, 29 Familienmitglieder und 20 Mitglieder in der Jugendgruppe.

2006

 

29 Wanderführerinnen und Wanderführer unseres Vereins bieten im Jahr 2006 113 Veranstaltungen an. Das sind Wanderungen, Besichtigungen, Exkursionen und andere Freizeitangebote.

Am 27. Januar 2006 wird unser langjähriger Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender der Bezirksgruppe Niederrhein, Dietrich Sänger, 70 Jahre alt. Der Vorstand und viele Wanderfreunde gratulieren ihm.

Am 2. Februar 2006 hat der Düsseldorfer Eifelverein in Kooperation mit dem Förderverein "Wald am Rhein" in der Urdenbacher Kämpe im Rahmen einer Pflanzaktion zwei Eichen finanziert und gepflanzt. Auch Schüler der Hulda-Pankok-Schule sind beteiligt.

Am 6. März 2006 findet die Jahreshauptversammlung statt. Vorsitzender Dietrich Sänger kann eine Reihe langjähriger Mitglieder ehren. Die Jubilare waren Frau Elisabeth Aichmann (40 Jahre Mitgliedschaft), Frau Elisabeth Braß (25 Jahre), Frau Gertrud Lowsen (25 Jahre) und Frau Luise Probst (ebenfalls 25 Jahre). Frau Bloch und Herr Perlfein sind ebenfalls 25 Jahre Mitglied im Verein. Beide konnten wegen Abwesenheit leider nicht persönlich geehrt werden.

Jahres-Meistwanderer wird Frau Maria Bach für 62 Wanderungen.

Den Wanderführerinnen und Wanderführern wird vom Verein eine Erste-Hilfe-Ausrüstung zur Verfügung gestellt.

Im März 2006 zählen wir 147 Vollmitglieder, 25 Familienmitglieder und 21 Jugendliche. Die Mitgliederzahl war leicht rückläufig.

Am 01. April 2006 nimmt Vorsitzender Dietrich Sänger an einer Sitzung des Hauptvorstandes in Dernau an der Ahr teil.

Am 21. April 2006 besucht unsere stellvertretende Vorsitzende Maria Molitor mit Mitgliedern unseres Vereins die Bezirkstagung. Dort wurde unser Vorsitzender Dietrich Sänger in Abwesenheit als stellvertretender Bezirksvorsitzender wiedergewählt.

Am 26. April 2006 führt unsere Wanderführerin Maria Bach die Gedächtniswanderung für unsere verstorbene Wanderfreundin Friedel Schneider.

Zu der Frühjahrstagung des Hauptvereins am 13. Mai 2006 in Brühl reisen interessierte Wanderfreunde unter Führung des Vorsitzenden Dietrich Sänger an und nehmen an der Veranstaltung teil.

Am 14. Mai 2006 eröffnet mit einem vielseitigen Rahmenprogramm im Stadtmuseum die Ausstellung "10 Jahre Wald am Rhein". Die Festveranstaltung wird von den Vorstandsmitgliedern Mia Molitor und Ulrike Hampe sowie dem Vorsitzenden Dietrich Sänger besucht.

Unser langjähriges Mitglied und Förderer Udo van Meeteren wird am 26. Mai 2006 zum Ehrenmitglied ernannt.

Am 13. Juni 2006 besuchen die Schatzmeisterin Christa Jakob und der Vorsitzende Dietrich Sänger die Verleihung des Umweltpreises der Landeshauptstadt Düsseldorf im Rathaus der Stadt. Er wird vom Oberbürgermeister Erwin an den "Förderverein Wald am Rhein" und Herrn Alfred Leisten überreicht.

Auf dem Stammtisch am 09. Juli 2006 hält Prof. Dr. Eick ein Referat über Aufgaben und Ziele des Fördervereins "Wald am Rhein e.V.".

Am 26. Juli 2006 wird unserem Ehrenmitglied Udo van Meeteren das Bundesverdienstkreuz erster Klasse verliehen. Der Vorstand übersandte im Namen des Vereins ein Glückwunschschreiben.

Der 106. Deutsche Wandertag in der Eifel vom 15. bis 17. Juli 2006 wird von unserem Wanderführer Heinz Molitor für den Bereich Prüm geleitet unter Teilnahme der Vorstandsmitglieder Mia Molitor und Christa Jakob.

Unser Wanderbaas Gisela Bücker führte im Rahmen der dezentralen Wanderungen anlässlich des 106. Wandertages die Wanderung in Bad Münstereifel am 15. Juli 2006 für die Ortsgruppe.

Der Bezirkswandertag der Bezirksgruppe Niederrhein am 10. September 2006 wird von unserer Schriftführerin Ulrike Hampe und 14 weiteren Mitgliedern besucht.

Am 11. Dezember 2006 findet die jährliche Adventsfeier unter großer Beteiligung statt. Es werden Weihnachts- und Wanderlieder gesungen und Gedichte und Erzählungen vorgetragen.

Der Eifelverein Düsseldorf bewirbt sich am 18. Dezember 2006 erfolgreich um eine Zuwendung aus den Ackermann-Millionen.

Am 21. Dezember 2006 verstirbt im Alter von 75 Jahren nach langer Krankheit unser Ehrenwanderführer und Ehrenmitglied Franz Heinrich Thielen. Er war seit 1968 Mitglied unseres Vereins. Er war Wanderführer, viele Jahre Werbewart und für den Wanderplan verantwortlich. Sein Großvater, Bürgermeister Thielen aus Manderscheid, war einer der Mitbegründer des Hauptvereins 1888 in Bad Bertrich.

2007

 

Die Bezirkstagung am 20. April 2007 in Viersen wird von unseren Damen Hartig, Manke und Plempe besucht.

In der Zeit vom 15. bis 17. Juni 2007 reist unsere Kulturwartin Uta Herbst zur Tagung der Kulturwarte nach Trier.

Am Samstag, dem 23. Juni 2007 findet unsere Bustour nach Boppard und St. Goarshausen, zur Loreley, dem UNESCO-Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal statt. Die Bustour war von Ingeborg Hartig sowie von Anne und Manfred Philipp exzellent vorbereitet und fand bei den Teilnehmern viel Beifall.

Am 15. September 2007 stellt der Verein den Antrag auf Verleihung der Eichendorff-Plakette.

Am 16. September 2007 findet der von uns ausgerichtete Bezirkswandertag der Bezirksgruppe Niederrhein in Düsseldorf-Gerresheim statt. Ulrike Hampe schrieb darüber diesen Bericht.

Beim Advents-Stammtisch am 10. Dezember 2007 werden acht Mitglieder für 10jährige Vereinstreue ausgezeichnet. Es sind dies Gisela Bücker, Karin Czerwinski, Franziska Fecke, Renate Hilger, Ruth Ipp, Norbert Kemme, Elfriede Knöpfel und Ilse Putze.

Meistwanderer in 2007 wird mit 69 Wanderungen Willi Adolphs.

Der Verein geht mit 143 Vollmitgliedern, 26 Familienmitgliedern und 22 jugendlichen Mitgliedern finanziell gesund in das Jahr 2008, das Jahr seines 100jährigen Bestehens.

2008

 

Auf der ordentlichen Jahreshauptversammlung am 03. März 2008 werden Heide Ammon, Edda Otto, Franziska Fecke, Henny Lehnert und Ruth Maeser mit der Grünen Verdienstnadel ausgezeichnet.

Am 11. April 2008 werden mit Schülern der Hulda-Pankok-Gesamtschule und dem Förderverein "Wald am Rhein" zwei Stieleichen am Brücker Bach in Holthausen gepflanzt. Ferner wird eine Jule (ein Ansitz) für Greifvögel in unserem Eifelwäldchen auf der Rheinwiese vor Düsseldorf-Hamm aufgestellt.

Am 25. April 2008 besuchen der Vorsitzende und die stellvertretende Vorsitzende zusammen mit weiteren Wanderfreunden die Bezirkstagung in Ratingen.

Die 95-Jahr-Feier der Ortsgruppe Ratingen am 14. Juni 2008 wird von Schatzmeisterin Gisela Plempe besucht.

Vom 25. August bis 02. September 2008 nehmen wir im Rahmen einer Mehrtageswanderung am Volkswandertag in Tabarz teil. Geführt wird unsere Gruppe vom Vorsitzenden Dietrich Sänger, der von Wanderfreund Willi Adolphs unterstützt wird. Der Eifelverein Düsseldorf pflanzt eine Zierkirsche (Düsselkirsche) und stiftet die zugehörige Plakette. Dies geschieht aus Anlass unserer 15jährigen Verbundenheit mit den Freunden vom Thüringerwald-Verein Tabarz.

Mit einem umfangreichen Festprogramm begeht der Eifelverein Düsseldorf e.V. am 06. September 2008 sein 100jähriges Bestehen. 130 Wanderfreunde kommen in den festlich geschmückten Saal des Düsseldorfer Malkastens auf der Jacobistraße.

Vorsitzender Dietrich Sänger heißt Gäste aus Grevenbroich, Neuss, Mönchengladbach, Ratingen und Wanderfreunde vom Thüringerwald-Verein Tabarz willkommen, ebenso Vertreter des Fördervereins Wald am Rhein und die Freunde der Altstädter Bürgergesellschaft. Seiner Einladung gefolgt waren ebenfalls der Hauptvorsitzende des Eifelvereins, Dr. Hans Klein, der Bezirksvorsitzende Niederrhein, Karlheinz Steinbeck, und als Vertreter der Stadt Düsseldorf der Bezirksvorsteher Jürgen Buschhüter.

In ihren Ansprachen weisen Herr Dr. Klein und Herr Steinbeck übereinstimmend auf die Bedeutung des Eifelvereins Düsseldorf für Heimatpflege, Wandern und den Naturschutz in der Region hin. Sie bringen ihre Hoffnung zum Ausdruck, der Verein möge sein Wirken auf diesen Gebieten in Zukunft fortsetzen und noch intensivieren. Herr Dr. Klein hebt in seiner Rede lobend die bereits 20jährige erfolgreiche Tätigkeit unseres Vorsitzenden Dietrich Sänger hervor.

Den Höhepunkt der 100-Jahr-Feier bildet die Verleihung der Eichendorff-Plakette an den Verein. Bezirksvorsteher Jürgen Buschhüter von der Stadt Düsseldorf nimmt die Verleihung im Namen des Bundespräsidenten vor. Diese hohe staatliche Auszeichnung wurde im Jahre 1983 vom damaligen Bundespräsidenten, Prof. Dr. Karl Carstens, gestiftet. Sie wird nur einmal jährlich verliehen. Mit der Plakette werden Wander- und Gebirgsvereine gewürdigt, die mindestens 100 Jahre bestehen und sich besondere Verdienste um die Pflege und Förderung des Wanderns, des Heimatgedankens und des Umweltbewusstseins erworben haben.

Im Rahmen der Festveranstaltung dekoriert der Hauptvorsitzende Dr. Hans Klein die Mitglieder Helga Sänger, Renate Reinhardt und Manfred Reinhardt mit der Silbernen Verdienstnadel. Für 25jährige Mitgliedschaft werden Helga Hugershoff, Josi Valk, Bernadette Hoffmann und die Eheleute Daubach mit der Treuenadel ausgezeichnet.

Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Jugendlichen der Clara-Schumann-Musikschule, dem Shanty-Chor Neuss und dem Duo „Professor Alfred Schulz“. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt die Malkasten-Küche mit gebratenem Lachsfilet, mit geräucherten Mett-Enden und Rheinischem Kartoffelsalat. Selbstverständlich darf im kulinarischen Angebot auch der Düsseldorfer Senfbraten mit Speckbohnen und Röstkartoffeln nicht fehlen. Die Veranstaltung klingt aus mit dem gemeinsamen Singen von Wanderliedern. Auch wer das Tanzbein schwingen will, kommt an diesem unvergesslichen Abend voll auf seine Kosten.

Alle Gäste erhalten als bleibende Erinnerung an diesen denkwürdigen Tag das Druckstück „100 Jahre Eifelverein Düsseldorf“. Darin wird chronologisch und reich illustriert die wechselvolle Vereinsgeschichte seit Gründung dargestellt.

Die Broschüre enthält auch eine Vielzahl von Grußworten, unter anderem Ausführungen des inzwischen verstorbenen Oberbürgermeisters Joachim Erwin. Erwin sieht es als eine schöne Duplizität der Ereignisse, dass schon die 50-Jahr-Feier seinerzeit am selben Ort, nämlich im Künstlerverein Malkasten, stattgefunden habe. Weiter führt Erwin aus: „Im Herzen Düsseldorfs gelegen, symbolisiert diese Örtlichkeit die Aktivitäten des Eifelvereins Düsseldorf: Mittendrin zu sein im Düsseldorfer Leben.“

In seinem Grußwort weist Eifelvereins-Ehrenmitglied Udo van Meeteren dem Verein den Weg in die Zukunft. Er führt aus: „Mögen Sie auch im nächsten Jahrhundert die Verbindung mit der Eifelregion durch eine rege Wandertägigkeit nicht abreißen lassen. Denn beides gehört zusammen: Die Natur zu schützen und sich in ihr zu erholen, um Kraft für den städtischen Alltag zu sammeln.“

Artikel im Düsseldorfer Anzeiger vom 24. September 2008
Bericht in der Zeitschrift "Die Eifel" in ihrer Ausgabe 1/2009

Am 11. Oktober 2008 besucht eine starke Düsseldorfer Mitgliedergruppe den Eifeltag in Neuss und die damit verbundene 100-Jahr-Feier der Ortsgruppe Neuss.

Am 08. Dezember 2008 findet unsere Adventsfeier im Vereinslokal "Zum Jägerhof" statt. Die Mitglieder erhalten den Wanderplan für das Jahr 2009. Für 10jährige Mitgliedschaft empfangen die Treuenadel und das Eifeljahrbuch 2009: Willi Adolphs, Sieglinde Helfer, Ingeborg Maas, Ursula Weber und Maria-Monika Zimmermann.

2009

 

Zum Auftakt des Wanderjahres 2009 erfreut uns die Rheinische Post mit einem ganzseitigen Bericht über unseren Verein. Der Artikel vom 24.01.2009 beleuchtet eindrücklich das Vereinsleben nach 100 Jahren unseres Bestehens und ist deshalb über den Tag hinaus von Interesse. Er ist hier dokumentiert.

Schlechte Nachrichten kommen Anfang Februar 2009 aus Thüringen. Dort richten unbekannte Täter Schäden größten Ausmaßes im Tabarzer Rhododendron-Garten an. Mehr als die Hälfte der Sträucher werden zerstört. Gemeinsam mit unseren Freunden vom Thüringerwald-Verein Tabarz hatten wir über viele Jahre hinweg erhebliche Mittel für Bewuchs und Pflegearbeiten in diesem beliebten Park aufgewendet. Der Vorstand beschließt bereits in seiner Sitzung vom 16.02.2009 eine Zuwendung für die Wiederherstellung des Parks. Die Thüringische Landeszeitung druckt am 03.03.2009 einen Offenen Brief unseres Vorsitzenden zu diesem Akt von Vandalismus ab. Der Leserbrief ist hier hinterlegt.

Am 17.04.2009 nimmt eine Delegation unseres Vereins an der Bezirkstagung in Neuss teil.

Zur Frühjahrstagung in Langerwehe am 09.05.2009 fahren die Medienwartin Ingeborg Hartig, der Naturschutzwart Mathias Bartholmai und die stellvertretende Vorsitzende Helga Manke.

Ingeborg Hartig, Anne und Manfred Philipp organisieren unsere diesjährige Bustour, die uns am 21.05.2009 nach Holland in den Themenpark "Mondo Verde" und nach Stolberg führt, wo die alte Burg und die historische Altstadt besucht werden.

Am Bezirkswandertag am 19.09.2009 in Mönchengladbach nimmt eine große Wandergruppe aus Düsseldorf teil.

Neue Richtlinien der Finanzbehörden für gemeinnützige Vereine erfordern eine Satzungsänderung, die der Vorstand am 05.10.2009 verabschiedet und eine außerordentliche Mitgliederversammlung am 02.11.2009 beschließt. Die Eintragung ins Vereinsregister erfolgt am 14.12.2009.

Unsere Weihnachtsfeier am 14.12.2009 wird von über 70 Wander-freunden besucht. Wanderfreundin Elisabeth Braß wird vom Vorsitzenden Dietrich Sänger zur Ehrenwanderführerin ernannt. Frau Annemarie Becker von den Düsseldorfer Mundartfreunden untermalt das Fest mit ihren schönen Geschichten. Der Verein spendiert ein Abendbrot.

Seine Verbundenheit mit der Stadt stellt unser Verein durch die Stiftung einer Edelstahl-Stele für den "Industriepfad Düsseldorf-Gerresheim" erneut unter Beweis. Am 16.12.2009 erfolgt die Einweihung am Gallberg/Kaiserberg im Beisein des Vorsitzenden und einer kleinen Schar Wanderfreunde aus unserem Verein.

Durch den Vorsitzenden sind wir in 2009 weiterhin bei der Unteren Landschaftsbehörde der Landeshauptstadt Düsseldorf im Rahmen der NABU und LNU vertreten, ebenso im "Förderverein Wald am Rhein", dem der Eifelverein Düsseldorf als kooperatives Mitglied angehört.

Mit der Nadel für 10jährige Vereinszugehörigkeit werden in 2009 die Wanderfreunde Adolphs, Beenen, Helfer, Maas, Weber und Zimmermann ausgezeichnet.

Der Verein kann in 2009 auf 106 Veranstaltungen zurückblicken. Diese Angebote wurden 1.310 mal von unseren Wanderfreunden genutzt. Etliche Wanderungen und Führungen hatten einen kulturellen oder naturgeschichtlichen Hintergrund. Der Mitgliederstand zum 31.12.2009 beträgt 143 Vollmitglieder, 32 Familienmitglieder und 22 Jugendliche.

2010

 

Unser Ehrenmitglied und Förderer Udo van Meeteren erhält den James-Simon-Preis aus der Hand des Bundespräsidenten. Vorstand und Mitglieder des Eifelvereins Düsseldorf gratulieren ihm herzlich. Die Rheinische Post berichtete am 25.03.2010.

Unsere Kulturwartin Ruth Maeser† besucht die Fachtagung des Hauptvereins, die vom 26. bis 28.03.2010 in Heimbach stattfindet.

Ende März/April 2010 berichtet die Düsseldorfer Presse ausführlich über unseren Verein. Hier ein Artikel aus der NRZ vom 07.04.2010.

An der Bezirkstagung am 23.04.2010 in Viersen nehmen unser Vorsitzender Dietrich Sänger, die stellvertretende Vorsitzende Helga Manke und die Kulturwartin Ruth Maeser† teil.

Bei strahlendem Sonnenschein unternimmt der Verein am 29.05.2010 eine Busfahrt in das Land der Vulkane. In Mendig in der Voreifel wird vormittags der eindrucksvolle Lava-Dom besichtigt. Nach einer kräftigen Stärkung geht am Nachmittag nach Andernach zur Besichtigung des mit 60 m weltweit höchsten Kaltwasser-Geysirs.

In einem offenen Brief wendet sich der Eifelverein Düsseldorf gegen den Verkauf staatlicher Waldflächen durch die Landesregierungen. In dem Schreiben fordern wir den Erhalt unserer alten Heimat-Wanderwege, wenden uns gegen deren Sperrungen und das Zerstören von Wegweisern.

Zu einer Wanderfreizeit in Thüringen fahren 17 Wanderfreunde der OG Düsseldorf vom 23. bis 31.08.2010 nach Tabarz. Unter der Überschrift "Wo der Hund begraben liegt" berichtet DIE EIFEL 2/2011 auf Seite 35 ausführlich über die Fahrt, was hier nachzulesen ist. Auf unserer Internetseite "Fotoalben" sind ausserdem 30 Fotos von der Veranstaltung hinterlegt.

Der Bezirkswandertag am 11.09.2010 in Grevenbroich wird von zahlreichen Wanderfreunden unseres Vereins unter Führung der Wanderwartin Gisela Bücker besucht.

Am 13.12.2010 findet unsere Adventsfeier im Vereinslokal „Zum Jägerhof“ statt. Geschichten aus der Eifel und in Düsseldorfer Mundart, Advents- und Weihnachtslieder und der einsetzende Schneefall lassen Weihnachtsstimmung aufkommen.

Insbesondere durch die Beitragssatzerhöhung des Hauptvereins müssen ab 01.01.2012 auch unsere Beitragssätze der gestiegenen Kostenlage angepasst werden. Sie betragen ab 2012 für Vollmitglieder 30,00 Euro und für Familienmitglieder 12,00 Euro pro Jahr.

Wie in den Vorjahren, nahm unser Vorsitzender Dietrich Sänger in 2010 wieder an zahlreichen Sitzungen des Fördervereins Wald am Rhein und des Landschaftsbeirats der Landeshauptstadt Düsseldorf teil.

Wir gedenken unserer im Jahr 2010 verstorbenen Mitglieder Hans Guse, Maria Molitor und Ruth Maeser.

Auf zehnjährige Mitgliedschaft konnten in 2010 die Damen Kuipers, Lübke und Popp sowie die Herren Boese, Bremer und Hinderer zurückblicken.

Jahresmeistwanderer 2010 war wiederum Willi Adolphs (76 Wanderungen), gefolgt von Gisela Bücker mit 65, Maria Bach mit 46 und Hilde Nierhauve mit 45 Wanderungen.

In 2010 gab 81 es Tageswanderungen, 3 Radwanderungen und eine Mehrtagswanderung nach Thüringen.

Mit 155 Vollmitgliedern, 26 Familienmitgliedern und 22 Jugendlichen geht der Verein in das Wanderjahr 2011.

Hier ist eine Tabelle der Vereinsvorsitzenden seit Gründung bis heute hinterlegt.